Maximilian Guth
Der Quickhammer ist ein Beispiel für unternehmerische Verantwortung über Generationen hinweg. Entscheidend war nicht Bewahrung um ihrer selbst willen, sondern eine klare wirtschaftliche Neupositionierung. Historische Substanz und moderne Nutzung schließen einander nicht aus – sie können sich zu einem zukunftsfähigen Ganzen verbinden.

Quickhammer, Gutenstein

Der Quickhammer in Gutenstein zählt seit seiner Gründung um 1500 zu den ältesten Industriestandorten der Region. Über Jahrhunderte entwickelte sich das Hammerwerk zu einem bedeutenden Zentrum der Draht‑ und Nagelproduktion; ab 1840 prägte Carl Schmidt das bis heute bestehende historische Ensemble maßgeblich. Bis ins frühe 21. Jahrhundert gehörte der Quickhammer zu den letzten Nagelproduzenten Österreichs, bevor steigender internationaler Wettbewerbsdruck ab 2008 und die Produktionsverlagerung im Jahr 2014 einen tiefgreifenden Strukturwandel auslösten. Mit dem Generationswechsel 2018 stellte sich die zentrale Frage der langfristigen Neuausrichtung und Sicherung des Standorts.

Zwischen 2018 und 2024 wurde der gesamte Standort von Christina und Maximilian Guth umfassend revitalisiert und schrittweise für neue Nutzungen geöffnet. Heute vereint der Quickhammer unterschiedlichste Funktionen an einem Ort: Produktions‑ und Lagerflächen, moderne Lagerboxen und Stellplätze, ein Mehrparteienhaus, ein Ferienhaus, einen Pferdehof sowie eine kleine Forstwirtschaft.

Ergänzt wird das Nutzungskonzept durch Biomasse‑Heizanlagen und ein Kleinwasserkraftwerk, wodurch Arbeiten, Wohnen, Energie und Natur in einem ganzheitlichen Ansatz miteinander verbunden werden. So entstand ein lebendiger, wirtschaftlich tragfähiger Ort, der seine historische Substanz bewahrt, zeitgemäße Nutzung ermöglicht und zugleich offen für weitere Entwicklungen bleibt.

Das Projekt Quickhammer steht exemplarisch für einen verantwortungsvollen Umgang mit historischer Substanz und unternehmerischer Weiterentwicklung: die Verbindung von langfristiger Strategie, wirtschaftlicher Tragfähigkeit und behutsamer Revitalisierung eines komplexen Bestands – mit dem Ziel, Geschichte nicht nur zu erhalten, sondern zukunftsfähig weiterzuschreiben.

Maximilian Guth
Die Entscheidung für den Produktionsstandort Europa war bewusst – als klares Bekenntnis zu Qualität, Nachhaltigkeit und stabilen Lieferketten. Der Aufbau von Wien aus, mit einem kleinen Team, hat uns gefordert, konsequent zu priorisieren, klare Entscheidungen zu treffen und tragfähige Strukturen zu schaffen. Diese Erfahrungen aus dem operativen Alltag prägen meine Arbeit bis heute. Was ich bei Cuula gelernt und umgesetzt habe – Verantwortung zu übernehmen, Komplexität zu reduzieren und Lösungen Schritt für Schritt wirksam zu machen – bringe ich auch in die Begleitung von KMUs ein.”

Cuula Technologies, Wien

Cuula Technologies wurde Anfang 2021 von Maximilian Guth im Stadium eines funktionierenden Prototyps übernommen und seither Schritt für Schritt zu einer serienreifen, international vertriebenen Lösung weiterentwickelt. Ziel war von Beginn an ein technisch zuverlässiges, skalierbares Produkt – aufgebaut mit einem kleinen, schlagkräftigen Team in Wien.

Im Jahr 2021 wurde das technische Kernteam neu aufgestellt, geeignete Produktionspartner in Österreich und den Nachbarländern identifiziert und die Serienüberleitung vorbereitet. 2022 folgte der strukturierte Produktionsaufbau mit Lieferantensuche, Werkzeugentwicklung, Qualitätssicherung und der Umsetzung einer ersten Vorserie.

2023 stand im Zeichen der finalen Produktentwicklung und Marktreife. Neue Varianten (330 ml Sleek, Light‑Version), ein modulares Branding‑System sowie ein temperatursensorgesteuertes Mainboard erweiterten das Produktportfolio. Ab dem Sommer startete der internationale Vertrieb mit ersten marktrelevanten Erfolgen.

Seit 2024 treibt Maximilian Guth die Internationalisierung von Cuula gezielt voran. Das Produkt ist mittlerweile in über 20 Ländern im Einsatz, begleitet von einem strukturierten Aufbau professioneller Vertriebs‑, Marketing‑ und Produktionsstrukturen.

Das Projekt Cuula steht exemplarisch für Guths Arbeitsweise als Unternehmensberater: strategische Klarheit, operative Umsetzungskompetenz und ein tiefes Verständnis für Technologie‑, Produkt‑ und Marktanforderungen. Von der frühen Konzeptphase über den Serienanlauf bis zur internationalen Skalierung verbindet er unternehmerisches Denken mit hands‑on‑Umsetzung – insbesondere in den Bereichen Produktentwicklung, Supply‑Chain‑Aufbau, Go‑to‑Market‑Strategien und Organisationsentwicklung.

Maximilian Guth
In der Telekommunikations‑ und Infrastrukturbranche entscheiden langfristige Investitionen, klare Finanzierungslogiken und belastbare Organisationen über den Erfolg. Die Herausforderung zu meistern, Strukturen zu schaffen, die Wachstum ermöglichen und gleichzeitig Stabilität sichern – strategisch, finanziell und organisatorisch ist gelungen.“

CoSYS DATA

Unternehmen in der Telekommunikation, Internetprovider, Infrastrukturbetreiber

Seit 2019 darf ich das Unternehmen in zentralen Phasen seiner Entwicklung begleiten – strategisch, finanziell und organisatorisch. Dazu gehören das langfristige Sparring der Geschäftsführung in Fragen der Unternehmensführung, Finanzierung und der Umsetzung kapitalintensiver Infrastrukturprojekte ebenso wie die Weiterentwicklung von Finanz‑, Budget‑ und Steuerungslogiken. Ich unterstütze beim Aufbau wirksamer HR‑Strukturen, bei organisatorischem Wachstum und bei der Schaffung belastbarer Entscheidungs‑ und Finanzierungsgrundlagen. So entsteht eine kontinuierliche, nachhaltige Weiterentwicklung – wirtschaftlich wie organisatorisch.

Das Projekt CoSYS DATA steht exemplarisch für meine Tätigkeit als Unternehmensberater in wachstums‑ und investitionsintensiven Branchen: die Verbindung aus strategischem Sparring auf Geschäftsführungsebene und operativer Umsetzung in den Bereichen Finanzierung, Organisationsentwicklung und Steuerung komplexer Projekte. Durch die Schaffung klarer Entscheidungs‑, Finanzierungs‑ und Organisationsgrundlagen wird eine kontinuierliche, nachhaltige Weiterentwicklung des Unternehmens ermöglicht – wirtschaftlich wie organisatorisch.